DortBUNT 2026

 

Mut machen – Hoffnung behalten

Religionen setzen zum Auftakt von DortBUNT ein starkes Zeichen

„Glaube muss nicht trennen, er kann verbinden. Wir wollen ein Zeichen setzen: Für ein friedliches Zusammenleben der Religionen, für Frieden und Zusammenhalt.“ Mit diesem Leitgedanken ist am Sonntag das Programm des Stadtfestes DortBUNT eröffnet worden. Bereits zum neunten Mal fand auf dem Friedensplatz das Interreligiöse Friedensgebet des Dialogkreises der Abrahamsreligionen statt. Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen sowie Musliminnen und Muslime aus Dortmund und aus den Dortmunder Partnerstädten kamen zusammen, um sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen – passend zum diesjährigen Thema „Mut machen – Hoffnung behalten“.

 

Das Interreligiöse Friedensgebet ist seit vielen Jahren die offizielle Eröffnung des Sonntagsprogramms des dreitägigen Stadtfestes. Damit setzt DortBUNT bewusst ein Zeichen: Vielfalt, Dialog und Zusammenhalt gehören in Dortmund zusammen.

 

Veranstaltet wird das Friedensgebet vom Dialogkreis der Abrahamsreligionen, in dem die evangelische und die katholische Kirche, die Jüdische Kultusgemeinde und die muslimischen Gemeinden Dortmunds seit 20 Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diese kontinuierliche Zusammenarbeit über zwei Jahrzehnte hinweg ist bundesweit etwas Besonderes und prägt das gesellschaftliche Miteinander in Dortmund; beim Stadtfest durch das weithin sichtbare Bühnen-Banner „Wir alle sind Dortmund.“

 

Frieden, Freiheit und Demokratie brauchen Dialog

In der thematischen Einführung machten die Vertreterinnen und Vertreter der drei Religionen deutlich, was das Friedensgebet trägt: Der gemeinsame Einsatz für Frieden, Freiheit und Demokratie – über religiöse Grenzen hinweg.

 

„Frieden, Freiheit und Demokratie – dafür wollen wir religiösen Menschen uns gemeinsam einsetzen“, sagte Pfarrer Friedrich Stiller. Er erinnerte an den Theologen Hans Küng, der den Zusammenhang prägnant formuliert habe: „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden zwischen den Religionen. Kein Frieden zwischen den Religionen ohne Dialog der Religionen.“

Dass dieser Weg nicht aus eigener Kraft gelingt, betonte Alexander Krimhand von der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund: „Wir sind im Glauben getrennt, aber in der Hoffnung geeint. Deshalb lesen wir aus unseren Heiligen Schriften – um Orientierung und moralische Kraft für unser Handeln zu gewinnen.“

 

Auch Prof. Dr. Naciye Kamcili‑Yildiz vom Rat der Muslimischen Gemeinden unterstrich die Bedeutung gegenseitiger Ermutigung: „In diesen Tagen, in denen uns das Herz schwer ist, machen wir uns gegenseitig Mut. Die Geschichten unserer religiösen Traditionen erzählen von Standhaftigkeit, Gerechtigkeit und dem Eintreten für Würde und Freiheit – und sie können uns Kraft geben.“

Gleichzeitig wurden große Hoffnungen und große Enttäuschungen unserer Zeit benannt – von demokratischen Aufbrüchen bis hin zu Krieg und Gewalt. Doch das Friedensgebet blieb nicht bei der Ernüchterung stehen. Mutmachende Zeichen wie das geplante „Fest der Demokratie“ in Dortmund, die politische Unterstützung Europas für die Ukraine oder demokratische Entwicklungen in Europa wurden bewusst in den Blick genommen.

 

„Wir wollen die Hoffnung nicht verlieren, dass Frieden möglich ist – in Europa und im Nahen Osten“, so Kamcili‑Yildiz weiter. „Frieden braucht Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und trotz Rückschlägen nicht aufgeben – im Kleinen und im Großen.“

 

Gelebte Selbstverpflichtung

Ein zentrales Element des Friedensgebetes war erneut die gemeinsam gesprochene „Dortmunder Selbstverpflichtung“. Darin bekannten sich die Beteiligten und viele Besucherinnen und Besucher zu Respekt, zum Abbau von Vorurteilen, zu Dialog und zum gemeinsamen Einsatz für Frieden und Menschenwürde in der Stadt.

 

Besonderer Auftakt für DortBUNT

Besondere Bedeutung hatte in diesem Jahr die erstmalige Teilnahme des neuen Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, Alexander Kalouti, der sich aktiv am Interreligiösen Friedensgebet beteiligte. Die Veranstalterinnen und Veranstalter zeigten sich ausdrücklich froh darüber, dass er dieses Zeichen des interreligiösen Miteinanders zum Beginn seiner Amtszeit mitträgt.

Musikalisch begleitet von Philipp Lütz, Saxophon, und Nicolas Kozuscheck, Piano, entstand eine ruhige, zugleich zuversichtliche Atmosphäre. Zum Abschluss wünschten sich die Teilnehmenden gegenseitig Frieden – mit den Worten „Schalom – Salam – Friede sei mit dir“. Ein Gruß, der den Geist dieses Vormittags zusammenfasste: Trotz aller Unterschiede gemeinsam Hoffnung leben – und Verantwortung für ein friedliches Miteinander in Dortmund übernehmen.

(Bericht: Ev. Kirchenkreis Dortmund)

 

Bildzeile:

Das Bühnenbanner gibt die Haltung des Dialogkreises und die Realität in Dortmund wieder: „Wir alle sind Dortmund.“ Unser Foto zeigt (v.l.n.r.): Rabbiner Avigdor Nosikov und Alexander Krimhand von der Jüdischen Kultusgemeinde, Prof. Dr. Naciye Kamicili-Yildis, Pfarrer Friedrich Stiller (Sprecher des Dialogkreises), Oberbürgermeister Alexander Kalouti, Superintendentin Heike Proske (Ev. Kirchenkreis), Imam Ahmad Aweimer sowie Propst Andreas Coersmeier (Katholische Stadtkirche). Foto: Ev. Kirchenkreis / Schütze

 

 


Wechsel im Dialogkreis

Über den Sommer gab es einen Wechsel in der Besetzung des Dialogkreises auf katholischer Seite. Thale Schmitz und Pastor Stefan Tausch zogen sich aus der Arbeit zurück, um sich in Zukunft auf neue Aufgaben und das Katholische Forum sowie das Refugium zu konzentrieren. Als neuer Vertreter der Katholischen Stadtkirche wirkt ab jetzt Sebastian Zimmert mit, Pastor in der Propsteigemeinde Dortmund Zentrum und Beauftragter des Erzbistums Paderborn für Gemeinden anderer Muttersprache. 


DortBUNT 2025

V.l.n.r.  Stv. Superintendentin Leonie Grüning, Imam Ahmad Aweimer, Alexander Krimhand, Prof.Dr. Naciye Kamcili,  Propst Andreas Coersmeier, Pfarrer Friedrich Stiller, OB Thomas Westphal, Rabbiner Avigdor Nosikov, Philipp Sauer (Sax)
V.l.n.r. Stv. Superintendentin Leonie Grüning, Imam Ahmad Aweimer, Alexander Krimhand, Prof.Dr. Naciye Kamcili, Propst Andreas Coersmeier, Pfarrer Friedrich Stiller, OB Thomas Westphal, Rabbiner Avigdor Nosikov, Philipp Sauer (Sax)

 "Für Frieden beten, für Zusammenhalt eintreten". 

Das Friedensgebet der Religionen fand in diesem Jahr wieder auf dem Friedensplatz statt. Betont wurde die Bedeutung des Zusammenhalts in der gemeinsamen Heimatstadt trotz der schwierigen Weltlage und den Konflikten an verschiedenen Orten. Da anschließend auf dem Platz ein Kinderfest stattfand, waren neben den rund 200 Gästen des Friedensgebetes auch viele Kinder und Jugendliche auf dem Platz.  



DortBUNT 2024 - Interreligiöses Friedensgebet

"Frieden stiften, für Versöhnung beten"

Wie seit 2015 eröffneten die Abrahamsreligionen wieder mit dem Oberbürgermeister den Familientag beim Stadtfest DortBUNT. Diesmal stand der Frieden im Mittelpunkt und das Gebet um Versöhnung. Dabei wurden Sorgen und Hoffnungen der beteiligten Religionsgemeinschaften angesprochen: 

 

Sorgen: Frieden stiften, für Versöhnung beten. Das ist das Thema des Interreligiösen Friedensgebetes heute. Wir sind in großer Sorge über Kriege und Krisen um uns herum, über wachsenden Hass und zunehmende Gewalt. Wir sind in Sorge, weil der Krieg in der Ukraine kein Ende findet. Die Menschen leiden weiter. Der Aggressor ist auf dem Vormarsch. Wir sind in Sorge, weil der Krieg im Nahen Osten, in Israel und im palästinensischen Gebiet, kein Ende findet. Die Menschen leiden weiter, die Geiseln sind immer noch nicht frei.  Die Hoffnung auf einen wirklichen Frieden rückt in weite Ferne.

Wir sind in Sorge um unser eigenes Land, weil völkische Gesinnung Zustimmung findet und über „Remigration“ fantasiert wird. Demokratie und Rechtsstaat sind nicht mehr selbstverständlich. Wir sind in Sorge, dass der Hass auf jüdische und auf muslimische Menschen kein Ende findet. Es gibt Brandanschläge auf Synagogen und auf Moscheen, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Wir fürchten, dass Hass und Gewalt auch uns gläubige Menschen voneinander entfremdet. 

 

Hoffnungen: Aber trotz unserer Sorgen sind wir nicht hoffnungslos. Uns macht Hoffnung, dass der Kampf um die Freiheit in der Ukraine weitergeht und die Bereitschaft der demokratischen Länder anhält, sie zu unterstützen. Uns macht Hoffnung, dass viele Menschen in Israel und den palästinensischen Gebieten Hass und Terror ablehnen und andere Staaten sich mitverantwortlich fühlen für die Suche nach Frieden. Uns macht Hoffnung, dass in Deutschland zwei Millionen Menschen auf die Straße gegangen sind, in Dortmund alleine 30.000, für Demokratie und Rechtsstaat, für die Menschenwürde aller.

Uns macht Hoffnung, dass wir den Frieden zwischen den Religionen in Dortmund halten und zusammen ein Friedensgebet feiern können, trotz aller Belastungen. Der Dialog ist nötiger denn je. Wir alle sind Dortmund."

 

Nach Lesungen und Gebeten aus den heiligen Schriften hieß es am Ende:

"Wir wollen Zeichen setzen, dass Glaube nicht trennt, sondern verbindet. Wir wollen Zeichen setzen für ein friedliches Zusammenleben der Religionen."


 Auf dem Bild v.re.n.li: Thale Schmitz, Kath. Stadtkirche, NN für die DITIB-Moscheen, Pfarrer Friedrich Stiller, Ev. Kirchenkreis, Ahmad Aweimer, Gastgeber vom Rat der Moscheevereine, und die Moderatorin NN.

 

 

 

 

 

 

DIALOGKREIS zu Gast beim Iftar 2024 des Rates der Muslimischen Gemeinden in Dortmund im Dietrich- Keuning- Haus 

Wir in den Vorjahren lud der Rat der Muslimischen Gemeinden zusammen mit dem Integrationsrat der Stadt ein zum gemeinsamen Fastenbrechen. Neben Grußworten der Stadt und religiösen Beiträgen waren die Mitglieder des Dialogkreises der Abrahamsreligionen eingeladen, den mehr als 250 Teilnehmenden am Iftar über ihre jahrelangen Erfahrungen im Dialog zu berichten. 

Iftar 2024: Rat der Muslimischen Gemeinden und Integrationsrat sowie die Ehrengäste aus dem Dialogkreis der Abrahamsreligionen mit Oberbürgermeister Thomas Westphal.
Iftar 2024: Rat der Muslimischen Gemeinden und Integrationsrat sowie die Ehrengäste aus dem Dialogkreis der Abrahamsreligionen mit Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Gegen Hass: Stadt und Religionen plädieren für "gute Nachbarschaft"

 

Am7. November 2023 trafen sich mit dem Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal für einen gemeinsamen Appell die Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften Superintendentin Heike Proske, Rabbiner Avigdor Nosikov, Ratsvorsitzender Ahmad Aweimer und Propst Andreas Coersmeier. 

 

Pressekonferenz und Unterstützung des gemeinsamen Aufrufs

Oberbürgermeister Westphal betonte, wie wichtig es sei, in Dortmund friedlich über diese Themen zu sprechen. Man habe eine große Tradition interreligiöser, gemeinsamer Gespräche. "Wichtig ist, dass das religiöse Leben in der Stadt weiter gut funktioniert und wir bei allen Konflikten in der Welt diese nicht auf die Dortmunder Straßen holen", führte er weiter aus. "Wir wollen gemeinsam darauf achten, die Sichtweisen nicht zu verwischen und Meinungsfreiheit zu akzeptieren. Die Dinge so zu benennen, wie sie sind, ist das eine. Das andere jedoch, diese zu akzeptieren und friedlich miteinander zu leben."

 

Appelle für Frieden und Toleranz

Die religiösen Vertreter*innen erklärten zunächst ihren Dank für das gemeinsame Vorhaben und erläuterten dann, warum sie den gemeinsamen Aufruf unterstützen.

 

Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov bedankte sich bei OB Westphal für die Initiative und drückte gleichzeitig seinen Dank an die Vertreter*innen der anderen Religionen aus. Sein Appell an die Dortmunder*innen betonte dringlich, nicht gleichgültig gegenüber Hass und Terror zu sein und dass jedem Menschen, unabhängig von seiner Religion, ein sicheres Leben in der Stadt möglich sein müsse. Nosikov betonte, dass die größte Bedrohung für liberale demokratische Werte, für Deutschland und die Europäische Union die Gleichgültigkeit gegenüber Hass aufgrund von Rasse und Religion sowie gegenüber Terrorismus sei, die in einigen Teilen der Bevölkerung vorherrsche.

Ahmad Aweimer, Sprecher des Rates der muslimischen Gemeinden Dortmund (RMGD), berichtete von einer Erklärung des RMGD vom 12. Oktober zur wiederholten Gewalt und zum Krieg im Nahen Osten, die sich auf eine gemeinsame Erklärung von Dortmunder Juden, Christen und Muslimen aus dem Jahre 2009 bezog. Der RMGD stehe nach wie vor zu den Aussagen von 2009: "Aber in einem sind wir ganz einig: Wir wollen hier in Dortmund in Frieden zusammenleben, als Juden, Christen und Muslime. Die gute Nachbarschaft ist uns viel wert. Wir wollen miteinander leben und nicht nur nebeneinanderher. Darum sind wir trotz unserer Unterschiede gemeinsam überzeugt: Der Dialog der Religionen ist nötiger denn je. Er soll und er muss weitergehen wie in den vergangenen Jahren."  Aweimer bat darum, die Toleranz-Kampagne "Wir alle sind Dortmund" neu aufzulegen, um Hass und Gewalt konkret entgegenzuwirken. Seine eindringliche Rede schloss er mit den Worten ab: "Wir bitten alle, für den Frieden zu beten. Denn der Frieden ist nötiger denn je."

Als Vertreterin der Evangelischen Kirche warb Superintendentin Heike Proske für ein friedvolles Miteinander: "Wir als Dortmunderinnen und Dortmunder, als jüdische, als muslimische Menschen, stehen in bewährter Weise zusammen, und treten Hass und Gewalt in unserer Stadt, sowie auch in unseren eigenen Gemeinden, nachhaltig entgegen. Es darf keinen Raum für Antisemitismus und Israel-Hass geben, ebenso wenig für Islam-Feindlichkeit", erklärte Proske. "Unsere Religionen wollen Frieden", betonte sie.

Der katholische Stadtdechant Andreas Coersmeier betonte, dass die Kirchen sich mit Israel und den jüdischen Menschen in Dortmund solidarisierten. Es beschäme ihn zu hören, dass sich jüdische Bewohner*innen in Dortmund fast 80 Jahre nach dem Holocaust nicht mehr sicher fühlen und in Angst leben würden. "Als Christinnen und Christen und Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft, sind wir jetzt gefordert gemeinsam gegen jegliche Form des Antisemitismus einzutreten", bekräftigte Coersmeier. 

 

Im Download der Aufruf im Wortlaut und der Bericht in den Ruhr Nachrichten.

Download
Aufruf an die Jugend_ 7. November 2023_ Oberbürgermeister mit den Religionsgemeinschaften
Aufruf an die Jugend_ Erklärung_Dortmund
Adobe Acrobat Dokument 416.5 KB
Download
Bericht der RUHR NACHRICHTEN am 9. Nov. 2023 über die gemeinsame Pressekonferenz
PM RuhrNachr. vom 09.11.23.pdf
Adobe Acrobat Dokument 139.3 KB

__________________________________________

 

 

Dialogkreis der Abrahamsreligionen beim

6. Bundeskongress der Räte der Religionen in Münster

 

  Dortmunder Delegierte ziehen positive Bilanz

 „Westfälischer Frieden 2023 bedeutet Frieden aller Religionen“ – unter diesem Motto kamen 375 Jahre nach dem Abschluss des Westfälischen Friedens rund 60 Vertreter*innen interreligiöser Dialoginitiativen aus ganz Deutschland zu ihrer Jahrestagung in Münster zusammen.  Unter Ihnen Thale Schmitz von der Katholischen Stadtkirche und Pfarrer Friedrich Stiller vom Evangelischen Kirchenkreis, die den Dialogkreis der Abrahamsreligionen vertraten.  Stiller: „Es ist gut, in Kontakt mit den Kolleg*innen aus anderen Städten zu kommen, da viele an ähnlichen Fragestellungen arbeiten. Diesmal interessant auch, wie wir als Räte eigentlich das Verhältnis zu den Kommunen gestalten wollen. Da gibt es beträchtliche Unterschiede in den beteiligten Städten.“ Der Dortmunder Rat der Religionen, der hier "Dialogkreis der Abrahamsreligionen" heißt, ist seit dem 2. Bundeskongress 2019 Mitglied der Bundeskonferenz.

Angesichts der globalen Herausforderungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen rückte der Kongress die Frage nach der Bedeutung des Friedensschlusses von 1648 in den Mittelpunkt. „Es war ein Wunder, dass der Westfälische Frieden 1648 zustande kam. Zu Unrecht gilt er heute meist als ein Ereignis aus längst vergangenen Zeiten“, sagt der Geschäftsführer des Kongresses, Sören Rekel-Bludau. Die Hauptvorträge hielten die Historikerin Siegrid Westphal (Universität Osnabrück) und der Religionssoziologe Alexander-Kenneth Nagel (Universität Göttingen).  Der zuständige Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium, Jörn Thießen, versicherte den Verantwortlichen seinen Respekt und seine Wertschätzung für ihr interreligiöses Engagement und bekräftigte, „die bundesweite Vernetzung interreligiöser Zusammenschlüsse auf kommunaler Ebene zu fördern und ihr Potential für das Zusammenleben in einer pluralen, offenen Gesellschaft zu nutzen“.

Der Bundeskongress der Räte der Religionen setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2018 für den kommunalen Dialog der Religionsgemeinschaften ein. Er fördert das Verständnis, die Toleranz und den Respekt, auf der Grundlage der freiheitlichen Grundordnung. Zum Netzwerk des Kongresses gehören aktuell 67 Kommunen in 13 Bundesländern.

Mehr Informationen unter www.bundeskongress-religionen.de.

Pressemitteilung  vom 12.09.23/fs 


DortBunt.city am 6. und 7. Mai 

Friedensgebet der Religionen

 

Offiziell eröffnet wurde der DORTBUNT-Sonntag um 12 Uhr auf der Bühne auf dem Friedensplatz mit einem Interreligiösen Friedensgebet. Im Dialogkreis der Abrahamsreligionen engagiert sich der Evangelische Kirchenkreis gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, der Katholischen Stadtkirche Dortmund und dem Rat muslimischer Gemeinden Dortmund. Leonie Grüning, Stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises, gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit Imam Ahmad Aweimer, Dr. Naciye Kamcili-Yildiz Probst Andreas Coersmeier, Pfarrer Friedrich Stiller, Rabbiner Avigdor Nosikov und Alexander Krimhand. Oberbürgermeister Thomas Westphal steuerte ein Grußwort zum Thema „Frieden stiften, für Versöhnung beten“ bei.

 

Mitwirkende:

OB Thomas Westphal

Imam Ahmad Aweimer

Dr. Naciye Kamcili-Yildiz

Propst Andreas Coersmeier

Stellv. Superintendentin Leonie Grüning

Pfarrer Friedrich Stiller

Rabbiner Avigdor Nosikov

Alexander Krimhand (Bild 1 bis 3)

 

Kochshow der Religionen

 

Mitwirkende:

Imam Ahmad Aweimer

Alexander Krimhand

Pfarrer Friedrich Stiller

 Moderator: Christopher Deppe (Bild 4 bis 9)


 

Ramadan 2023: Eine Muslima und ein Christ tauschen sich aus

 

Doppelinterview mit Dr. Naciye Kamcili-Yildiz

und Pfarrer Friedrich Stiller, beide Dortmund

  

Der Ramadan, die islamische Fastenzeit, beginnt 2023 am 22. März und endet am 21. April. Fastenzeiten haben aber nicht nur im Islam eine lange Tradition,  sondern auch im Christentum. Anlass für einen Austausch über die Fastentraditionen zwischen Dr. Naciye Kamcili-Yildiz, Vorstand der Islamischen Akademie NRW und Jun.- Professorin an der Uni Paderborn und Pfarrer Friedrich Stiller, Dialogbeauftragter der Evang. Kirche in Dortmund und Sprecher der Islambeauftragten der Westfälischen Landeskirche.


Dialogkreis der Abrahamsreligionen besucht Haus der Religionen in Hannover

 

V. re. n. li.: Pfarrer Friedrich Stiller, Ev. Kirchenkreis Dortmund und Sprecher des Dialogkreises,  Ali Faridi, 2. Vorsitzender des Trägervereins Haus der Religionen Hannover, Ahmad Aweimer, Rat der Muslime Dortmund, und Matthias Dudde, Dortmund.  

 

 Vertreter des Dortmunder Dialogkreises der Abrahamsreligionen besuchten im März 2023 das Haus der Religionen in Hannover. Dieses besteht zwar schon seit einigen Jahren, hat aber im November 2022 eine vollkommen neu gestaltete Ausstellung in umgebauten Räumen unter Beteiligung des Bundespräsidenten eröffnet.

 

In der Ausstellung stellen sich die in Hannover am Dialog beteiligten Religions-gemeinschaften mit einem einheitlich gestalteten Konzept vor. Die Dortmunder Delegation wurde vom zweiten Vorsitzenden des Rates der Religionen in Hannover, Ali Faridi empfangen. Sören Rekel-Bludau, Geschäftsführer des Projektes, hatte den Termin mit vorbereitet, war aber krankheitshalber verhindert. Die Dortmunder Besucher zeigten sich beeindruckt von der professionellen Gestaltung. Es gab zudem einen intensiven Austausch über die Dialogerfahrungen hier und dort.


 

 Interreligiöses Gebet für die Opfer und die Betroffenen

des Erdbebens in der Türkei und Syrien

 

Religionsgemeinschaften luden am 16. Februar 2023

auf den Friedensplatz in Dortmund

 

Als ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern und den Betroffenen des Erdbebens in der Türkei und in Syrien fand am Donnerstag, den 16. Februar 2023 ein Interreligiöses Gebet auf dem Friedensplatz in Dortmund statt. Fast 500 Menschen unterschiedlicher Religion und Weltanschauung folgten dem Aufruf. Sie beteten gemeinsam für die Opfer, aber auch die anderen Betroffenen und die trauernden Angehörigen . Der Oberbürgermeister der Stadt, Thomas Westphal, schilderte nach dem Gebet , was in Dortmund praktisch getan wird.

 

Veranstalter*innen waren der Rat der Muslimischen Gemeinden Dortmund, die Katholische Stadtkirche und der Dialogkreis der Abrahamsreligionen. In der Vorbereitung beteiligt war auch der Integrationsrat. Neben der evangelischen Superintendentin und dem katholischen Propst sprachen der Vorsitzende des Rates der Muslime Imam Ahmad Aweimer und der Sprecher des Dialogkreises Pfarrer Friedrich Stiller. Erstmals beteiligte sich auch der neue Rabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Nosikov an einer solchen Veranstaltung. Er war erst im Oktober letzten Jahres nach Dortmund gekommen. Nicht zuletzt richtete auch ein alevitscher Geistlicher seine Worte an die Versammlung.

 

Ein Höhepunkt war sicher das Ablegen von Kränzen und Blumen für die Verstorbenen  vor der Friedenssäule und eine Schweigeminute.    

 

Download
Presse RN 17.02.23 Erdbeben-Gedenken DDA
Adobe Acrobat Dokument 123.5 KB
Download
Presse UK 5.3.23 Erdbeben-Gedenken DDAR.
Adobe Acrobat Dokument 168.1 KB

 Tag der Religionen in Dortmund

am 8. Dezember 2022 

 

Zukunft des Dialogs der Religionen

  

Eine positive Bilanz zogen die Veranstalter beim erstmals in Dortmund begangenen „Tag der Religionen“. Anfang Dezember hatten sie in die Jüdische Kultusgemeinde eingeladen, um sich über neue Impulse für den Dialog auszutauschen. Zu Beginn überbrachte Bürgermeisterin Ute Mais die Grüße der Stadt Dortmund. Sie betonte die Wertschätzung der Kommune für das Engagement der Religionen. Für den Gastgeber, die Jüdische Kultusgemeinde, erklärte Zwi Rapoport die anhaltende Bereitschaft der jüdischen Gemeinschaft trotz mancherlei Problemen den Dialog voranzubringen.

Höhepunkt war der Vortrag des renommierten katholischen Theologen Klaus von Stosch aus Bonn, der den mit anderen entwickelten neuen Ansatz einer sogenannten Komparativen Theologie als Impuls für den Dialog vorstellte. Es gelang ihm dabei, das neue Konzept praktisch und anschaulich darzulegen. Es geht im Wesentlichen darum, nicht im Vorhinein über andere Religionen zu urteilen, sondern sich auf sie einzulassen und sowohl die textlichen Überlieferungen als auch die religiöse Praxis im Einzelnen zu betrachten. Empathie ist dabei die Grundhaltung, ohne sich von der Wahrheitsfrage zu verabschieden oder das Trennende zu verschweigen. Insbesondere sein persönlicher Bericht, wie er in einem arabischen Land freiwillig am Ramadan teilgenommen hat, und seine Schilderung der spirituellen Erfahrungen dabei, berührten die Anwesenden.

 

Für die Zukunft des Dialogs wurde in einer Diskussionsrunde der Dortmunder Religionsgemeinschaften festgehalten, dass es in Zukunft vor allem einer breiteren Beteiligung am Dialog bedarf mehr junge Leute gewonnen werden müssen. Klarheit über den Weg dahin gibt es allerdings noch nicht, denn die Religionsgemeinschaften sind auf unterschiedliche Weise derzeit auch mit sich beschäftigt. Die Kirchen sind ohnehin im Umbruch, bei den Muslimen und auch den Juden vollzieht sich nach und nach ein Generationswechsel. Veränderungen zeigten sich auch darin, dass der neue Rabbiner Avigdor Nosikov, erst kürzlich aus Russland nach Deutschland übersiedelt und seit Anfang Oktober in der Kultusgemeinde aktiv, an dem Abend dabei war und sich kurz vorstellte.

 (f.s.) 

Was ist Komparative Theologie?

Kommentar von Alexander Krimhand, Religionslehrer des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Westfalen und Mitglied in Dialogkreis: 

Die Komparative Theologie ist ein neuer Ansatz im Dialog der Theologien. Der Hauptredner, Professor Klaus von Stosch ist ein herausragender Vertreter der neuen Entwicklung. 

Die Komparative Theologie geht zwar von einem konfessionellen Standpunkt aus, will diesen aber im Gespräch mit anderen religiösen Traditionen fortentwickeln. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie nicht zuerst die eigene Religion verteidigen will (Apologetik), sondern von und mit anderen Traditionen lernen will. Als Königsweg zu einem besseren Verstehen der Religionen untereinander erscheint das religionsübergreifende gemeinsame Forschen und der Interreligiöse Dialog.

Bild: Alexander Krimhand

 

Download
Tag der Religionen Dortmund 2023_Programmflyer
Tag der Rel-Do08-12-2022-Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 615.3 KB

Interreligiöses Friedensgebet

"Stoppt den Krieg in der Ukraine"

 am 25. März 2022 vor der Reinoldikirche

 

Christ*innen, Jüd*innen und Muslim*innen und alle Menschen guten Willens waren eingeladen, gemeinsam für den Frieden zu beten. Denn der Dialog der Religionen ist ein Beitrag zum Frieden in der Welt. Zusammen steht der Dialogkreis der Abrahamsreligio-  nen ein für Frieden und Demokratie und die Solidarität mit der Ukraine.

 

Beteiligt waren:

 Oberbürgermeister Thomas Westphal, für die Evangelische Kirche stv. Superintendentin Leonie Grüning und Pfarrer  Friedrich Stiller, Sprecher des DDAR, 

für die Katholische Kirche stv. Stadtdechant Stefan Tausch, für die Jüd. Kultusgemeinde  Alexander Krimhand und für die Muslime Imam Ahamd Aweimer und Herr Alimoski. 

  

Die Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier zum download:

Download
Dokumentation Friedensgebet des DDAR.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Friedensgebet in der Moschee

Vertreter:innen von Stadt und Kirchen besuchen Freitagsgebet auf Einladung des Rates der Muslime

 

Der Rat der muslimischen Gemeinden (RMGD) lud Stadt und die anderen Abrahamsreligionen zum Friedensgebet nach der Freitagspredigt in die Sultan-Ahmet-Moschee ein in der Ofenstrasse ein. Bürgermeisterin Barbara Brunsing und der Evangelische Pfarrer Friedrich Stiller, Sprecher des Dialogkreises der Abrahamsreligionen kamen, begrüßt von Ahmad Aweimer (Abu Bakr Moschee und Vorsitz), Emre Gülec (DITIB Huckarde) und Amir Aletic (Bosnische Moschee), alle RMGD. Die Jüdische Kultusgemeinde war verhindert, ließ aber grüßen. Die Sultan Ahmad Moschee war erst einige Tage zuvor Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden.

 

Der Sprecher des Rates, Ahmad Aweimer, betonte, wie wichtig der Zusammenhalt verschiedener Religionen sei, wenn es um Hass und Krieg geht. „Wir dürfen uns nicht spalten lassen.“ Der Imam der Gemeinde richtete sich von der Kanzel aus an die Gemeinde und meinte, zusammen mit der Weltgemeinschaft zeigten sie Solidarität mit den Opfern. Das zentrale Recht im Islam sei das Recht auf Leben.

 

Die Bürgermeisterin erinnerte in einem Grußwort daran, dass an eben dem 4. März, in den christlichen Kirchen weltweit der Weltgebetstag des Frauen sei. Gerade heute sei das gemeinsame Gebet für den Frieden sehr wichtig. Die Stadt freue sich sehr über die Initiative des Rates , sich in einem Freitagsgebets den Menschen in der Ukraine zu widmen. Dass auch andere Religionsgemeinschaften eingeladen worden seien, spreche für eine Stadtgesellschaft, die zusammenhält.

 

„Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“  Auf dieses Bibelwort verwies Pfarrer Friedrich Stiller als Vertreter der Evangelischen Kirche und des Dialogkreises der Abrahamsreligionen . Dies sei ein Auftrag für alle Gläubigen. Der Frieden komme aber nicht von allein, Frieden stiften sei eine aktive Aufgabe. Der Dialog der Religionen, wie er in Dortmund seit Jahren gepflegt werde, sei ein praktischer und unverzichtbarer Beitrag zum Frieden. Der Dialogkreis werde an dem gemeinsamen Weg festhalten, dafür erbitte er Gottes Beistand. Die Anwesenden bekräftigten die Worte des Gastes mit einem Amen.

 Amir Aletic von der bosnischen Gemeinde erinnerte die Anwesenden an den ersten Krieg auf Europäischen Boden nach dem zweiten Weltkrieg, als Bosnien und Herzegowina von Serbien 1992 angegriffen wurden.  Er meinte, 30 Jahre später hätten die Menschen wohl nichts daraus gelernt.

 

(RMGD, 04. März 2022)

___________________________________________________Rabbiner Baruk Babaev hat Dortmund verlassen

Wehmütiger Abschied vom Dialogkreis der Religionen

 

Baruk Babaev, der Rabbiner der jüdischen Kultusgemeinde, hat Ende 2020 Dortmund verlassen. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.

Der Dialogkreis der Abrahamsreligionen, das offizielle Gremium der Dialogbeauftragten der Religionsgemeinschaften in Dortmund, in dem der Rabbiner vier Jahre lang die Kultusgemeinde vertrat, bedauert den Abschied. Sein Sprecher, Pfarrer Friedrich Stiller, erklärte dazu, Babaev habe die mit dem Vorgänger entwickelte gute Zusammenarbeit bruchlos fortgesetzt, zugleich aber ein ganz eigenes Profil gezeigt. Gegenseitiges Vertrauen sei gewachsen und die Basis für vielfältige gemeinsame Projekte gewesen, wie zuletzt die interreligiöse Gebetsaktion zur Pandemie. Die  Mitglieder des Dialogkreises schätzten an Babaev seine theologische Gesprächsfähigkeit, aber auch seine Kreativität und nicht zuletzt einen feinen Humor. Auch der Dialogbeauftragte der Katholischen Stadtkirche, der stv. Stadtdechant Ansgar Schocke, und der Sprecher des Rates der Muslime in Dortmund, Ahmad Aweimer, drückten ihr Bedauern aus. Als Erinnerung wurde Babaev ein Fotoalbum mit Eindrücken aus den vier gemeinsamen Jahren überreicht.

Babaev seinerseits richtet zum Abschied ein Schreiben an die Mitglieder des interreligiösen Arbeitskreises. „Unsere Zusammenarbeit im Dialog hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern mich auch motiviert und inspiriert,“ betont der Rabbiner. „Ich kann mir Dortmund ohne den Dialog nicht vorstellen. Der Dialog gestaltet Dortmund mit und mit den Jahren haben sich schon eigene Traditionen verfestigt. Der Dialog der Religionen verbindet die Dortmunder Gläubigen und baut Brücken. Dabei werden auch wichtige Impulse den Mitmenschen gesendet, nicht zuletzt durch die ‚Dortmunder Selbstverpflichtung‘.

Ich finde auch, dass es der Dialog zu jeder Zeit geschafft hat, aktuell, aber auch attraktiv zu sein. Im Dialog konnten wir immer Themen und Anregungen offen besprechen und gemeinsam gute Lösungen finden. Für mich persönlich war der Dialog zu all dem noch ein wichtiger Sprachrohr um die Sorgen und Belange der jüdischen Bürger öffentlich kund zu tun.

Auch die Stadt schätzt den Beitrag des Dialogs für die Stadtgesellschaft und würdigt das mit dem Friedensgebet zur Eröffnung des Stadtfestes DortBunt.“

Der aus Kasachstan stammende Theologe wuchs in Leipzig auf, studierte Wirtschaftswissenschaften in Berlin und ließ sich dann in Israel zum Rabbiner ausbilden. 2013 übernahm er die Betreuung von neun kleinen Gemeinden in Westfalen, drei Jahre später wurde er Nachfolger von Avichai Apel als Dortmunder Gemeinderabbiner.

  

(f.s., Mai 2021)  

______________________________________________________________________________________________

 

Positive Bilanz

 

Vertreter der Abrahamsreligionen beenden Gebetsaktion zur Coronakrise (11.Mai 2020)

 

Eine positive Bilanz der interreligiösen Gebetsaktion LICHT DER HOFFNUNG zogen die

Vertreter der Abrahamsreligionen in Dortmund zum Abschluss. Beendet wird das Projekt, weil die religiösen Versammlungen der Religionsgemeinschaften wieder möglich sind.

Ein Video zum Abschluss enthält Segenswünsche der Religionen für den weiteren Weg durch die Krise hier.

Die Erklärung Abschluss finden Sie hier

 

 

 

 

 

Religionsvertreter

mit dem Oberbürgermeister bekennen sich zum Frieden der Religionen in Dortmund

 

Interreligiöses Friedensgebet beim Stadtfest DotrBUNT 2019


Toleranzkampagne

WIR ALLE SIND DORTMUND

Nach den Anschlägen von Paris begründeten die im Dialogkreis beteiligten Religionsgemeinschaften gemeinsam mit der Stadt Dortmund und dem Oberbürgermeister die Toleranzkampagne "Wir alle sind Dortmund".

Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.wirallesind.dortmund.de

 

Mahnwache der Toleranzkampagne WIR ALLE SIND DORTMUND vor dem Dortmunder Rathaus mit dem Oberbürgermeister, dem Polizeipräsidenten und den leitenden Geistlichen der Religionen.